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Einzigartige Ausstellung zu Judaica-Postkarten in Netanya

in Israel Zwischenzeilen

In einer einmaligen Ausstellung wurde in dieser Woche in der McDonalds Synagoge in Netanya eine einzigartige Sammlung von Judaica-Postkarten gezeigt. Viele der auf den historischen Karten gezeigten Synagogen wurden später während der Kristallnacht von den Nazis zerstört.

Die Ausstellung, die Teil der Feierlichkeiten zum 40. Jubiläum der Synagoge war, zeigte über 100 Karten mit Motiven aus elf verschiedenen Bereichen, darunter auch Grusskarten zum jüdischen Neujahr, die meisten in jiddischer Sprache. Die Ausstellungsstücke sind Teil der umfangreichen Sammlung von Leo Smolar, der 1978 aus Helsinki nach Israel eingewandert ist und nun im Ruhestand seinem Hobby frönt.

Die Karten zeigen verschiedene Motive der jüdischen Geschichte: Diese den Durchzug durchs Rote Meer. (Bild: Sammlung Leo Smolar )
Die Karten zeigen verschiedene Motive der jüdischen Geschichte: Diese den Durchzug durchs Rote Meer. (Bild: Sammlung Leo Smolar )

„Die Karten nehmen uns auf eine hoch beeindruckende Reise durch jüdische Kultur und Geschichte mit. Sie decken faszinierende Geschichten auf.“, hiess es in der Einstellungseinladung. Das war auch der Grund, Schulklassen aus Netanya einzuladen, die Ausstellung zu besuchen und je nach Herkunft ein Stück ihrer Familiengeschichte im Postkartenformat zu sehen.

Auch Synagogen aus aller Welt sind auf den Karten zu sehen, einige von ihnen wurden in der Kristallnacht zerstört. Hier die Synagoge von Strassburg, 1898 erbaut, 1940 zerstört. (Bild: Sammlung Leo Smolar)
Auch Synagogen aus aller Welt sind auf den Karten zu sehen, einige von ihnen wurden in der Kristallnacht zerstört. Hier die Synagoge von Strassburg, 1898 erbaut, 1940 zerstört. (Bild: Sammlung Leo Smolar)

Weitere Informationen:

Einmalige Ausstellung von Judaica-Postkarten (englisch), JPost, 20.02.14

 

 

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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