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Innovative Idee für Gründerwettbewerb kommt nach Tel Aviv

in Israel Zwischenzeilen

Das Preisgeld in Höhe von 100.000 USD könnte so einigen Start-ups eine bequeme Gründungsphase ermöglichen. Bekommen wird es aber nur ein neu gegründetes Unternehmen von den 100, die am „International Startup Festival“ am 18. Dezember teilnehmen. Der Clou dabei ist, dass die Gründer ihre Pitches (also kurzen Projektvorstellungen) entsprechend dem amerikanischen Konzept vom „Elevator Pitch“ tatsächlich in einem echten Fahrstuhl machen müssen.

Die Idee zu „Elevator World Tour“ stammt von dem Kanadier Philippe Telio, der seit 2009 die Gründerwettbewerbe organisiert. In diesem Jahr findet der Wettbewerb neben Tel Aviv in acht weiteren Städten wie New York, Berlin, Barcelona, Paris und Rio de Janeiro statt – in jeder Stadt müssen die Gründer ihre Ideen in einem Fahrstuhl präsentieren. In Tel Aviv wird das der berühmte Lift sein, der einen der Azrieli-Türme hochfährt. Die Fahrt dauert ungefähr eine Minute und die Gründer stellen ihre Projekte erfahrenen, erfolgreichen Gründern wie Jamie O’Hara, Howard Stotland, Danny Knafo oder Roy Oron vor.

Dass der Wettbewerb nun endlich auch nach Tel Aviv kommen muss, war für den Veranstalter Telio eine klare Sache: „Israel ist die Start-up Nation und hat bereits tausende erfolgreicher Ideen entwickelt. Ausserhalb des Silicon Valley ist Israel eines der wichtigsten Technologiezentren der Welt.“

So ähnlich wie bei diesem Elevator Pitch auf dem Wettbewerb im letzten Jahr in Toronto, wird es am 18. Dezember im Azrieli-Fahrstuhl in Tel Aviv auch zur Sache gehen. (Bild: Presse)
So ähnlich wie bei diesem Elevator Pitch auf dem Wettbewerb im letzten Jahr in Toronto, wird es am 18. Dezember im Azrieli-Fahrstuhl in Tel Aviv auch zur Sache gehen. (Bild: Presse)

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Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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